Wie du ganz leicht flexibler wirst!

 

Kennst du das? Du hast Rückenschmerzen und du weißt genau irgendwie hat das alles mit deinem Leben, deinen Entscheidungen, deinen Problemen zu tun. Nur was ist es genau? Du beginnst zu rätseln und denkst, vielleicht liegt es an der Beziehung, vielleicht an der Arbeit, die finanzielle Situation ist Schuld …

Es wäre doch so schön, wenn es so eine Übung gibt, die den ganzen körper erreicht, die immer und überall geübt werden kann und die ganz wunderbare Erfolge erzielt.

 

Ja, das wäre wirklich super!

 

Und was soll ich sagen, das gibt es!

 

Wusstest du dass, deine Muskeln eine Organverbindung haben. Und dass die Organe wiederum mit deinen Gefühlen in Verbindung stehen?! Ja, wirklich. Das ist eine wunderbare Nachricht, denn das bedeutet, dass du während einer Yogastunde und während du deine Muskeln dehnst oder stärkst, dass du währenddessen alte Geschichten und Verletzungen ausheilen kannst.

Es bedeutet auch, dass zum Beispiel dein Herz wieder weiter werden kann, dass es Blockaden, die sich um dein Herz gelegt haben, ausheilen können.

Wir denken meistens kompliziert, obwohl das Leben so einfach ist. Und so ganz einfach verhalten sich auch deine Muskeln.

 

Nehme jetzt einmal an, dich hat jemand verletzt, hat dir irgendetwas gesagt, was dir weh getan hat, also Worte … Manche Verletzungen passieren auch dem Körper, oder den Augen, wenn du was schreckliches ansehen musst. Jetzt bleiben wir einfach mal bei dem Beispiel, dass jemand dich angefeindet hat, und es hat dich in dem Moment sehr getroffen, in deinem Herzen. Es kam so unerwartet und dir wurde heiß und kalt, es war sehr unangenehm.

Du bist zusammengezuckt und alle Muskeln an deiner Körpervorderseite haben sich verkrampft, sich zusammengezogen, eigentlich um dich zu schützen, um dich nicht noch mehr Anfeindungen auszusetzen. Naja, du erinnerst dich bestimmt an so eine Situation. Und dass die Muskeln sich zusammenziehen ist auch weiter nicht schlimm, sondern es ist super so eingerichtet von der Natur. Du kannst gar nicht anders als mit deinen Gedanken und Gefühlen auch entsprechend deine Muskeln zu bewegen.

Nach so einer Situation dauert es dann einige Zeit, vielleicht ein paar Minuten oder Stunden, selten auch ein paar Tage, bis der Muskel dann wieder loslässt. Die Situation ist raus aus deinen Gedanken, aus deinen Gefühlen und dann natürlich auch aus deinem Körper. So ist es von der Natur geregelt.

Doch jetzt sagst du von wegen nach ein paar Stunden. Ich habe schon so lange Rückenschmerzen. Bei mir ist das ganz anders.

 

Ja und dann geht die Geschichte weiter. Denn fast immer gibt es Wiederholungen. Die Situation bleibt kein Einzelfall. Diese Anfeindungen passieren zum Beispiel bei der Arbeit. Und du musst da jeden Tag wieder hin. Es ist ein Alptraum. Jeden Tag gibt es da diesen Menschen, der dich nicht mag, immer bekommst du es ab. Und dann ehe du dich versiehst, lässt der Muskel nicht mehr los. Nein, er bleibt verspannt, zusammengezogen. Nur nicht alles fühlen, was hier passiert, denkst du dir und so sorgt dein lieber verspannter Muskel nur dafür, dass es dir nich mehr so weh tut, zumindest in deinen Gefühlen nicht. Das trägt dann ab jetzt dein Muskel oder auch dein Körper.

 

„Danke!“ … musst du dem Körper jetzt eigentlich sagen. Doch darüber sprechen wir in der nächsten Folge, wenn es darum geht, was Muskeln für dich tragen.

Hier geht es erst mal weiter um deine zusammengezogenen Muskeln.

 

Warum Muskeln, die an der Körpervorderseite verspannen:

ANGST – Hier ist das Muster Angst. Du machst zu und beschützt deine empfindlichsten Bereiche an deinem Körper. Hier ist die Gefühlsebene. Bauch und Brust, da soll keiner drankommen. (Stoppreflex), hier nicht weiter!  Zu sehr würde es schmerzen.

Warum Muskeln, die an der Körperrückseite verspannen:

LEISTUNGSDRUCK – Hier ist das Muster Anstrengung. „Was muss ich dir noch alles beweisen, damit du siehst wie wertvoll ich bin.“ Das Thema ist Anerkennung. Wenn sich die Rückseite deines Körpers verspannt, dann bist du im Start-Modus (Startreflex), dann musst du immer weiter machen. Du wirst zum Perfektionisten und es ist nie genug.

Nun gibt es eine ganz einfach Übung, um diese Muster zu beruhigen, so dass die Muskeln wieder vollkommen loslassen können.

Und dabei ist es egal, ob du vorne verkürzte Muskeln hast oder an der Körperrückseite.

 

Die Übung:

(im Sitzen) Setze dich also auf einen Stuhl, die Füße nebeneinander am Boden und die Hände auf deinen Oberschenkeln. Und jetzt gehst du zuerst in das eine Muster, das heißt, du beugst deinen Oberkörper nach hinten und

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