Was machen Eltern von erfolgreichen Kindern anders?

 

Zum Beispiel bei einer Bambiverleihung, was muss vorher gewesen sein, damit der junge Star oben am Mikrofon steht und als erstes seinen Eltern dankt? Was glaubst du würde dein Kind machen? Wenn dein Kind heute da oben stehen würde, was würde es der ganzen Welt verkünden? Ich danke als erstes meiner Mutter?! Oder danke dir Papa?


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Ich wollte wissen, ob es da eine Gesetzmäßigkeit gibt oder ob der Zufall am Werk ist. Und ich habe herausgefunden, dass es zwei wichtige Dinge gibt, die diese Eltern anders machen. Es ist wirklich kaum zu glauben, doch auch du kannst genau diese Dinge tun oder lassen und dann wird auch dein Kind Eltern haben, denen es danken kann. Diese Gesetzmäßigkeiten sind:

 

  1. Gib deine Erwartungen auf!
  2. Lasse deine Vorwürfe fallen!


 

 

Und wenn du nun bemerkt hast, dass du das nicht erfüllen kannst, warte bitte noch einen Augenblick und lies weiter, die Lösung kommt am Ende und du wirst sehen, dass es auch für dich ganz leicht sein kann, diese Punkte zu erfüllen. Ich selbst hätte nie gedacht, dass es so leicht ist. Niemals hätte ich gedacht, dass mein Kind genau zu dem wird, was ich in ihm sehe. Doch dann trat ‚The Work of Byron Katie‘ in mein Leben und damit änderte sich alles.

 

 

„Was war zuerst da, das Huhn oder das Ei?“

 

 

 

Kennst du The Work? Vielen Leuten habe ich damals davon erzählt, ich habe ihnen das Buch empfohlen, welches ich damals gelesen hatte und doch hatten viele es nicht verstanden. Viele meiner Kollegen konnten nichts mit The Work anfangen. Das ist mittlerweile anders und ich höre von überall, wie Menschen sich mit dieser wunderbaren Methode, von ihren einschränkenden Gedanken und Glaubenssätzen befreien.

 

Und hier gebe ich dir eine Anleitung (auch für dich zum Ausdrucken) um einen Vorwurf oder eine Erwartung zu überprüfen. Das einzige was du tun musst, du musst es wirklich machen. Dann wirkt The Work und du überprüfst deine Gedanken in Bezug auf dein Kind und du erkennst, dass der Gedanke nicht mehr standhält, dass es einfach nur ein einschränkender Gedanke ist, der dir nichts bringt und deinem Kind auch nicht. Im Gegenteil, du erkennst, dass dein Gedanke nicht der Wahrheit entspricht und sobald du das bemerkst, kannst du ihn einfach fallen lassen. Ganz einfach, weil du dann nicht mehr daran glaubst und dann gelangst du endlich in die Beziehung zu deinem Kind, die du dir schon so lange sehnlichst gewünscht hast.

 

Lass es uns einmal zusammen machen!

Hier ein Beispiel mit Mutter und Tochter:

 

***

Vorwurf/Erwartung: Wenn sie so weitermacht, dann wird nichts aus meinem Kind!

(Sowas in der Art sagen manche Eltern einfach so dahin! Heute überprüfen wir gemeinsam diesen einschränkenden Gedanken/Glauben!

Zuerst fragen wir dann:

 

Ist das wahr?  Oft ist hier die Antwort JA,

weil es ja tatsächlich gerade unseren Glauben entspricht (es kann auch ein NEIN sein)

Wir sammeln zuerst einfach weiter, und überprüfen den Glauben …

 

Kannst du absolut sicher sein, dass das wahr ist?

Naja, sagen wir mal, absolut sicher weiß ich natürlich nicht, dass aus ihr nichts wird

da wird deinem Verstand bereits mitgeteilt, dass es ein Glaube ist, der nicht 100% sicher ist wir sammeln und sammeln einfach zunächst weitere Behauptungen und Glaubenssätze …

 

Wie reagierst du, wenn du diesen Glauben glaubst?

Ich bin wütend, sie soll endlich aufstehen und lernen

 

Welche Gefühle tauchen auf?

Ich bin böse auf sie und wütend, richtig genervt

 

Bringt dieser Gedanke (Der Vorwurf) Frieden oder Stress?

Richtig viel Stress

 

Welche Bilder über die Zukunft siehst du, wenn du diesen Gedanken (Der Vorwurf) glaubst?

Ich sehe, dass sie erfolglos ist, ich kann keine gute Zukunft für sie sehen, sie wird es nicht schaffen, sie wird versagen

 

Wie behandelst du dich selbst, wenn du diesen Gedanken glaubst?

Ich bin gestresst, gehetzt, werfe mir vor, es nicht zu schaffen mit dem Kind und fühle mich unfähig

merkst du schon etwas, lieber Leser, während die Mutter hier im Beispiel dem Kind Unfähigkeit vorwirft, fühlt sie sich gerade ebenso unfähig und hat Angst es nicht zu schaffen, genau das wirft sie dem Kind vor, sie merkt es allerdings zu diesem Zeitpunkt noch nicht, machen wir weiter und sammeln …

 

Wie behandelst du andere, wenn du diesen Gedanken (Der Vorwurf) glaubst?

Ich bin gestresst, kurz angebunden, schimpfe vielleicht mit den Geschwistern und lasse es auch an Andere aus

 

Welche Süchte beginnen sich in dir zu manifestieren?

Danach habe ich einfach abends das Gefühl, abschalten zu müssen und ich hau mich dann vor den Fernseher und tröste mich mit Schokolade

 

Was befürchtest du, würde geschehen, wenn du diesen Gedanken nicht glaubst?

Ich befürchte, wenn ich diesen Gedanken (Der Vorwurf) nicht glauben würde, dann würde nichts aus ihr werden, dann würde sie nie mehr aufstehen, das befürchte ich

sehr interessant dieser Punkt, die Mutter glaubt diesen Gedanken (Der Vorwurf), weil sie glaubt, dass genau der Gedanke ihr hilft, dass aus dem Kind doch noch was wird, …sehr tricky, hast du es bemerkt? wir sammeln immer noch weiter …

 

Wie wirkt sich der Stress (Des Vorwurfs/Des Gedankens) auf dein Leben aus?

Ich bin oft unzufrieden, das Leben macht so einfach keinen Spaß, alles ist so ersnt, ich ziehe mich auch oft zurück, weil alles so anstrengend ist

 

Wann hattest du diesen Gedanken (Der Vorwurf) zum ersten Mal?

schon im Kindergarten

 

Was bist du nicht in der Lage zu tun, wenn du diesen Gedanken (Der Vorwurf) glaubst?

Ich kann nicht glücklich und entspannt sein, nicht frei

merkst du es, die Mutter kann nicht glücklich sein, wenn sie weiter diesen Satz glaubt …

 

Wie sah bis jetzt dein Leben aus, als du bis jetzt diesen Gedanken (Der Vorwurf) geglaubt hast?

anstrengend und müde

 

Was bekommst du dafür, dass du an dieser Überzeugung festhältst?

Ich bekomme ein Gefühl von eingesperrt sein und ich bekomme graue Haare, und ein absolut schlechtes Verhältnis zu meiner Tochter, sie zieht sich vor mir zurück

 

Kannst du einen Grund dafür erkennen, diesen Glauben (Der Vorwurf) aufzugeben?

ja, ich wäre frei und erleichtert, ich könnte mehr machen und mich um mich kümmern

 

In wessen Angelegenheit befindest du dich, wenn du diesen Gedanken (Der Vorwurf) glaubst?

Ja, es ist die Angelegenheit meiner Tochter ob sie was macht oder nicht ….

hier ist oft ein großes ABER zu spüren, viele Eltern übernehmen die totale Verantwortung für das Leben ihrer Kinder und wissen nicht, dass die Verantwortung beim Kind selbst liegt, in Verantwortung der Mutter ist nur, wie sie selbst sich fühlt und was daraus entsteht … das wird weiter unten noch deutlicher …

 

und dann schließe bitte deine Augen und überprüfe:

 

Wer wärst du ohne diesen Gedanken? Während du hier gerade so sitzt, wer bist du?

Ohne diesen Gedanken (Wenn sie so weitermacht, dann wird nichts aus meinem Kind!)

bin ich ruhig und voller Vertrauen, wenn der Gedanke nicht da ist, dann bin ich frei …

 

Wie würdest du dein Leben ohne diesen Gedanken (Der Vorwurf) leben?

Ich würde meine Dinge tun, Dinge, die ich liebe, ich würde mich mehr mit Freunden treffen und ins Kino gehen

 

Auf welche Weise wäre dein Leben anders, wenn du unfähig wärst, diesen Gedanken (Der Vorwurf) zu denken?

Ich wäre frei und hätte ein schönes Leben

 

Inwieweit würdest du andere Menschen ohne diesen Gedanken anders behandeln?

Ich wäre nett und aufgeschlossen, ich wäre freundlich und offen

 

Dreh den Gedanken (Den Vorwurf) um!

  • Umdrehung: Wenn ich so weitermache, dann wird nichts aus mir!
  • Umdrehung: Wenn ich so weitermache, dann wird nichts aus ihr!
  • Umdrehung: Wenn sie so weitermacht, dann wird nichts aus mir!

Ist die Umkehrung genauso wahr oder vielleicht wahrer? Finde Beispiele!

Der Glaube wird hier relativiert und entkräftigt, denn sie kann sich genauso für einen dieser anderen drei Glaubenssätze entscheiden, die sind ebenfalls wahr und das Bewusstsein darüber gibt ihr auch die Kraft zurück, alle vier Glaubenssätze fallen zu lassen und in eine freundliche Bahn zu kommen mit dem Kind!

 

***

 

Hier sei noch einmal angemerkt, dass ‚The Work‘ nur funktioniert, wenn du es machst. Es reicht nicht diesen Text und dieses Beispiel einfach nur zu lesen:

Es ist ein absolut mächtiges Werkzeug und bei mir war es so, dass es mein ganzes weiteres Leben verändert hat. Jeder stressige Gedanke wird überprüft. Und immer wieder stelle ich fest, dass nicht die Situation mich stresst, sondern es ist immer und immer wieder nur ein einschränkender Gedanke. Und dann kannst du altes abstreifen und du lässt nach und nach alle Vorwürfe und alle Erwartungen an dein Kind fallen.

 

Und dann hast du auch die Antwort auf die oben gestellte Frage, wann würde dein Kind dir Danke sagen?! Dann ist es ganz klar, dein Kind ist dir dankbar, wenn du mit dir im Reinen bist.

 

Ich beende ich diesen Artikel mit einem Zitat von Byron Katie:

Da ist nur eine Person die nicht in Ordnung ist auf der ganzen Welt:

Du!

Das sind gute Neuigkeiten, weil das nur eine Person übrig lässt, zum Verändern.

Wie angenehm!

Und nun überprüfe deine eigenen stressigen Glaubenssätze! Ich wünsche dir viele Erkenntnisse beim Auflösen deiner stressigen Gedanken. Viel Spaß dabei!

 

 

 

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